Als Teil eines grossflächigen Sanierungsprojektes der ehemaligen Ölraffinerie in Valloy (NOR) erhielt ADEDE den Auftrag zur Kampfmittelbeseitigung

Das Gelände wurden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges durch die Alliierten schwer bombadiert um den Nachschub an fossilen Brennstoffen zu unterbinden. Am 25.4.1945, nur wenige Tage vor der Kapitulation, war Valloy das Ziel von 119 Bombern mit 1000-Pfundbomben, die eine enorme Zerstörung verursachten. Ungefähr 10% der Bomben explodierten erfahrungsgemäss nicht und auch Räumberichte aus der Nachkriegszeit suggerieren die Anwesenheit von Kampfmitteln bis in die heutige Zeit. Vor den tatsächliche Kampfmittelräumung fanden eine intensive historische Untersuchung und eine Riskoanalyse statt.

Eisernes Kreuz, gefunden während der Kampfmittelräumung

Manuelle Detektion aufgrund der natürlichen Bedingungen

1000-Pfundbombe aus Valloy

Die geologischen Bedingungen stellten eine besondere Herausforderung dar. Auf Grund des natürlichen Eisengehaltes der in den Böden liegenden Felsbrocken war eine Unterscheidung von Kampfmitteln schwierig. Hinzu kamen auch noch die Verschmutzung mit Metallen, die mit dem jahrelangen industriellen Gebrauch des Geländes zusammenhängen. Wegen dieser Bedingungen wurde aus Sicherheitsgründen beschlossen den Boden schichtweise mit einem Bagger abzutragen und flächenmässig manuell zu sondieren. Während der Arbeiten fanden sich Hinweise auf die Anwesenheit von Militär durch weggeworfene Kleidung. Neben den zahlreichen Bombensplittern befand sich auch eine nichtexplodierte 1000-Pfundbombe auf dem Gelände.

EM61

Elektromagnetik 61 ist eine aktive magnetische Messtechnik mit nach unten gerichtetem Signal. Sie spürt alle Metalle auf und wir verwenden sie an Land und Unterwasser.


Gepanzerter bagger mit druckfester Kabine

Unsere Bagger sind darauf ausgelegt, den Fahrer vor Explosionen zu schützen.


Magnetometer

Messmethode, um eisenhaltige Metalle im Boden zu finden.